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Extra-Info: Die Auswanderung nach Südosteuropa im 18. Jahrhundert


Der zweite Schwabenzug (1763 - 1773)

Ab 1752 setzte eine weitere starke Auswanderungswelle aus der Saargegend ins Banat und in die nicht weit davon entfernt gelegene Batschka ein. Dreizehn Jahre später forcierte Kaiserin Maria Theresia mit einem weiteren Ansiedlungspatent die Zuwanderung in diese beiden Landesteile und löste damit den 2. Schwabenzug aus. Im Jahre 1742 wurde im Süden und im Osten des Banats eine besondere Militärgrenze eingerichtet, die bis 1872 unverändert blieb, während die restlichen Gebiete 1778/79 mit dem Königreich Ungarn vereinigt wurden. Zwischen 1848/49 und 1860 wurde das Banat mit den angrenzenden Gebieten als Kronland direkt der kaiserlichen Regierung unterstellt.


Ein Blick auf die deutschen Sprachinseln (in roter Farbe) vor 1945 zeigt die Hauptgebiete der deutschen Auswanderung nach Südosteuropa:


Quellen:


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