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2.1.1 Ensheim in gallo-römischer Zeit

Frühe Besiedlungsspuren aus gallo-römischer Zeit in Ensheim und Umgebung belegen, dass der Ort zu den ältesten Dörfern des Bliesgaus zu zählen ist - wenn auch die älteste uns erhaltene urkundliche Erwähnung erst im Jahr 1121 erfolgt ist. Für ein älteres Ensheim spricht auch die Namensentstehung. Hoppstädter teilt die germanisch-fränkischen Siedlungsnamen in drei Gruppen ein:

Aufgrund zahlreicher Fundamentspuren ist davon auszugehen, dass Ensheim zunächst in Form von Einzelgehöften besiedelt war. Die Existenzgrundlage der damaligen Bewohner war wohl ausschließlich der Ackerbau.

Obwohl Ensheim nicht direkt an einer sogenannten "Römerstraße" lag, profitierte es aber doch von einem sog. Deverticulum, einer Art Verbindungsweg zwischen den beiden Hauptverkehrsstraßen Metz - Mainz und Bliesbolchen - Homburg; dieser Verbindungsweg verlief offenbar über Ensheim.

Auf der früheren Ensheimer Gemarkung finden sich mehrere Relikte früherer Kultstätten, was auch auf eine frühe Besiedlung schließen lässt, so zum Beispiel


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