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3.0 Ensheimer Genealogie


3.3 Die Kirchenbücher der katholischen Pfarrei St. Peter Ensheim

Basis-Info


Die ersten Kirchenbücher der Pfarrei St. Peter Ensheim sind leider verloren gegangen. Es gibt weder Aufzeichnungen aus der protestantischen Zeit (ca. 1600 - ca. 1680), noch aus der Zeit der Rekatholisierung. Wie Remigius Wüstner in seiner "Heimatgeschichte von Ensheim" (S. 143) ausführt, wurden die ersten Kirchenbücher durch Pfarrer Caspar Dropsy, den  ersten katholischen Priester in St. Peter nach der Reformation, im Jahr 1665 eingeführt. Wann und wodurch sie verloren gegangen sind, ist nicht überliefert.

Die uns erhalten gebliebenen Kirchenbücher beginnen zu unterschiedlichen Zeitpunkten:

Das Taufregister beginnt mit der ersten Eintragung am 30. November 1712 und endet mit der letzten Eintragung am 3. Januar 1772. Der 2. Band nimmt die Eintragungen am 18. März 1772 wieder auf und endet am 11. März 1795. Der 3. Band beginnt am 1. Juli 1795 und endet am 6. Oktober 1798. In fast allen Eintragungen werden (meist) zwei Paten aufgeführt. Die Beurkundungen sind von unterschiedlicher Qualität, was sicherlich auch mit der Arbeitsauffassung, dem Bildungsstand und der Schriftgelehrtheit des jeweiligen Pfarrers zu tun hat. Von Oktober 1724 bis Juli 1726 fehlen die Einträge aus uns unbekannten Gründen.

Für die einzelnen Jahre sind die folgenden Geburten und / oder Taufen dokumentiert: 1712: 3 Geburten / 1713: 14 / 1714: 12 / 1715: 21 / 1716: 20 / 1717: 22 / 1718: 28 / 1719: 26 / 1720: 24 / 1721: 28 / 1722: 19 / 1723: 26 / 1724: 22 / 1725: 1? / 1726: 9 / 1727: 25 / 1728: 27 / 1729: 27 / 1730: 28 / 1731: 24 / 1732: 29 / 1733: 18 / 1734: 24 / 1735: 29 / 1736: 16 / 1737: 35 / 1738: 28 / 1739: 31 / 1740: 23 / 1741: 30 / 1742: 28 / 1743: 32 / 1744: 29 / 1745: 26 / 1746: 26 / 1747: 19 / 1748: 36 / 1749: 20 / 1750: 32 / 1751: 37 / 1752: 22 / 1753: 24 / 1754: 23 / 1755: 29 / 1756: 34 / 1757: 24 / 1758: 31 / 1759: 19 / 1760: 31 / 1761: 24 / 1762: 28 / 1763: 20 / 1764: 24 / 1765: 24 / 1766: 31 / 1767: 31 / 1768: 21 / 1769: 23 / 1770: 24 / 1771: 24 / 1772: 20 / 1773: 29 / 1774: 28 / 1775: 29 / 1776: 35 / 1777: 30 / 1778: 35 / 1779: 28 / 1780: 39 / 1781: 33 / 1782: 38 / 1783: 22 / 1784: 39 / 1785: 32 / 1786: 39 / 1787: 48 / 1788: 29 / 1789: 50 / 1790: 43 / 1791: 43 / 1792: 39 / 1793: 42 / 1794: 18 / 1795: 31 / 1796: 47 / 1797: 39 / 1798: 45

Zur Übersicht mit den Familiennamen der Neugeborenen

Zum Verzeichnis der Paten

Das Heiratsregister beginnt seine erste Eintragung am 11. November 1720 und endet am 3. Juli 1798. Die Trauzeugen werden erst ab 1736 mehr oder weniger konsequent aufgeführt. Es scheint, daß für einzelne Jahre nicht alle Heiraten aufgezeichnet worden sind.

Für die einzelnen Jahre sind die folgenden Heiraten dokumentiert: 1720: 4 / 1721: 2 / 1722: 6 / 1723 :1 / 1724: 3 / 1725: 1 / 1726: 5 / 1727: 1 / 1728: 8 / 1729: 4 / 1730: 4 / 1731: 4 / 1732: 2 / 1733: 4 / 1734: 2 / 1735: 4 / 1736: 8 / 1737: 3 / 1738: 9 / 1739: 3 / 1740: 5 / 1741: 3 / 1742: 7 / 1743: 7 / 1744: 2 / 1745: 5 / 1746: 2 / 1747: 2 / 1748: 4 / 1749: 4 / 1750: 9 / 1751: 7 / 1752: 4 / 1753: 5 / 1754: 5 / 1755: 8 / 1756: 2 / 1757: 4 / 1758: 3 / 1759: 3 / 1760: 1 / 1761: 6 / 1762: 7 / 1763: 11 / 1764: 7 / 1765: 10 / 1766: 9 / 1767: 2 / 1768: 1 / 1769: 3 / 1770: 3 / 1771: 7 / 1772: 7 / 1773: 10 / 1774: 6 / 1775:4 / 1776: 6 / 1777: 4 / 1778: 3 / 1779: 6 / 1780: 14 / 1781: 5 / 1782: 9 / 1783: 15 / 1784: 3 / 1785: 13 / 1786: 11 / 1787: 7 / 1788: 12 / 1789: 9 / 1790: 8 / 1791: 7 / 1792: 4 / 1793: 12 / 1794: 6 / 1795: 7 / 1796: 7 / 1797: 11 / 1798: 9

Zum Verzeichnis der Trauzeugen

Das Totenregister beginnt am 14. Dezember 1720 und endet am 10. Januar 1772. Der 2. Band beginnt am 27. Februar 1772 und endet am 30. August 1798. Diese Register wurde allem Anschein nach von einzelnen Pfarrern besonders nachlässig geführt - vor allem in den früheren Jahren und in den Jahren der Französischen Revolution. In manchen Jahren (z.B. 1726) werden gar keine Toten aufgeführt, in anderen Jahren nur ganz wenige - was angesichts der wachsenden Bevölkerungs- und der zum Teil großen Geburtenzahl sicherlich nicht der Realität entsprochen hat.

Für die einzelnen Jahre sind die folgenden Sterbefälle dokumentiert: 1720: 2 / 1721: 8 / 1722: 2 / 1723 : 7 / 1724: 3 / 1725: 4 / 1726: 0 / 1727: 2 / 1728: 2 / 1729: 5 / 1730: 6 / 1731: 3 / 1732: 5 / 1733: 1 / 1734: 5 / 1735: 8 / 1736: 9 / 1737: 16 / 1738: 18 / 1739: 3 / 1740: 12 / 1741: 16 / 1742: 9 / 1743: 14 / 1744: 1 / 1745: 8 / 1746: 3 / 1747: 13 / 1748: 14 / 1749: 9 / 1750: 12 / 1751: 11 / 1752: 9 / 1753: 10 / 1754: 3 / 1755: 3 / 1756: 6 / 1757: 8 / 1758: 6 / 1759: 6 / 1760: 6 / 1761: 5 / 1762: 7 / 1763: 10 / 1764: 17 / 1765: 32 / 1766: 10 / 1767: 5 / 1768: 10 / 1769: 7 / 1770: 8 / 1771: 12 / 1772: 10 / 1773: 13 / 1774: 11 / 1775: 22 / 1776: 12 / 1777: 15 / 1778: 12 / 1779: 7 / 1780: 13 / 1781: 7 / 1782: 15 / 1783: 23 / 1784: 14 / 1785: 35 / 1786: 20 / 1787: 22 / 1788: 33 / 1789: 24 / 1790: 26 / 1791: 9 / 1792: 18 / 1793: 35 / 1794: 19 / 1795: 9 / 1796: 9 / 1797: 11 / 1798: 13

Zur Übersicht mit den Familiennamen der Toten

In den Kirchenbüchern befinden sich die Einträge für die Bewohner von Ensheim, Eschringen, Gassenmühle, Reichenbrunn, Sengscheid, Staffel, Stiefel, Thalmühle, Triangel und Triebenberg. Staffel, Stiefel, Triangel und Triebenberg waren kleine Wohnplätze, die heute nicht mehr bewohnt sind.

Die katholischen Kirchenbücher von Ensheim brechen, wie andernorts auch, im Jahr 1798 einfach ab: der letzte Eintrag im Taufregister datiert vom 7.10. (Heinrich Anselinger), die letzte Heirat wird unter dem 3.7. festgehalten (Johann Mohr oo Marg. Bauer), der letzte Sterbefall am 30. 8. beurkundet. Die kirchlichen Eintragungen beginnen erst wieder im Jahre 1803. Es besteht also hier eine Lücke von fast fünf Jahren. Bekanntlich wurden am 23. September 1798 in den im Rahmen der Französischen Revolution zu Frankreich gelangten saarländischen Gemeinden die Zivilstandsregister (ZR) eingeführt.

Die obigen Kirchenbücher werden im Original im Stadtarchiv Saarbrücken aufbewahrt. Sie sind leider in einem bedauernswerten Zustand und dürfen nicht kopiert werden. Schriftliche Auszüge sind aber möglich. Allerdings stellen die Urkunden hohe Anforderungen an die Benutzer, zumal sie alle auf lateinisch abgefaßt sind und zum Teil sehr schlecht lesbar sind. Alle Register sind mikroverfilmt und werden dankenswerterweise sogar per Fernleihe in ein anderes Archiv ausgeliehen.

Die Kirchenbücher ab 1803 können entweder beim Pfarramt St. Peter in Ensheim im Original oder beim Bistumsarchiv Speyer in mikroverfilmter Form eingesehen werden. Eine Ausleihe ist nicht möglich.

Alle Daten der frühen Ensheimer Kirchenbücher von 1712/20 - 1798 wurden vom Autor dieser Homepage in mühevoller Kleinarbeit in den Originalquellen per Hand erfasst, verkartet und per PC weiterverarbeitet. Sie können  gegen einen freiwilligen Unkostenbeitrag zwischen 5 und 20 Euro / USD von dieser Webseite heruntergeladen werden. Wenn Sie diese Daten nutzen, dann seien Sie bitte so fair und zahlen Sie einen Obolus an mich. Denken Sie daran, wieviel Geld und Mühe und vor allem Zeit eine eigene Recherche kosten würde! Danke.

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