ENSHEIM Homepage


Extra-Info: Ensheim von A bis Z


Buchstabe D

Dampfmaschine In Ensheim zum erstenmal 1849 bei der Firma Adt eingesetzt.
Dederichs Dr. med. Mathias Dederichs (* 1859 Junkerath bei Köln, + 1919 Ensheim) war von 1888 bis 1905 praktischer Arzt in Ensheim. Nach der Errichtung des Peter-Franz-Otto-Krankenhauses war er dessen ärztlicher Leiter. 1891 Gründer des Turnvereins Ensheim. 1895 Mitgründer des Kneippvereins.
Dederichs Berch Die Steigung, die sich auf der Eschringer Straße in Höhe des früheren Anwesens Dederichs befindet
Dercum Der zweite Bürgermeister in Ensheim (1813 - 19), Nachfolger des langjährigen Bürgermeisters Breunig. War 1802 Friedensrichter in Blieskastel. Vorher war er im gleichen Ort Gräflich-leyenscher Archivar, nachweislich für die Jahre 1793 bis 1798.
Deutsch-Französischer Krieg An dieser Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Deutschland im Jahr 1870/71 nahmen auch einige Soldaten aus Ensheim teil. Ihre Namen habe ich leider nicht herausfinden können, weil im Bayerischen Kriegsarchiv keine Unterlagen darüber auffindbar waren.
Deutsche Front Eine den Nazis nahestehende Partei im Saargebiet, die in den Jahren 1933 bis 1935 kräftig die Werbetrommel für den Anschluß an Deutschland rührte, welcher dann bei der Volksabstimmung am 13. Januar 1935 auch erreicht wurde.
Diasporagemeinde Status der Protestantischen Kirchengemeinde Ensheim. Von Ensheim aus werden insgesamt ca. 1500 Gemeindemitglieder im ganzen Bliesgau betreut.
Dickenstein Gewanne auf der linken Seite des Neuwegs, der ins Ensheimer Tal führt. 1876 Fundort einer villa rustica aus römischer Zeit mit ziemlich gut erhaltenen Fundamenten.
DJK Abkürzung für einen katholisch geprägten Sportverein, die "Deutsche Jugendkraft", die in Ensheim 1920 aus dem Kath. Jünglingsverein hervorging. Von den Nazis 1933 verboten, 1957 wiedergegründet. Sie betreibt Wettkampfsport (Fußball, Frauenhandball) und bietet diverse Freizeitsportmöglichkeiten.
Doolasch Gäwwel Die Giebelseite des Anwesens Dommermuth, die zur Kath. Kirche hinzeigt. Hier hat früher höchstwahrscheinlich eine Familie Dohler gewohnt. Der Begriff ist in der speziellen Ensheimer Redensart "Medd dämm gedds ball Doolasch Gäwwel enunna!" erhalten geblieben, womit man ausdrückt, daß jemand bald sterben wird.
Domino Die zweitliebste Faschingsverkleidung in Ensheim; aus weiblicher Sicht sogar die liebste. Ein Dominokostüm besteht aus einer schwarzen oder andersfarbigen Kutte mit einer spitz zulaufenden Kapuze, die mit einer alten Schultüte verstärkt und ausgestopft wird. Dazu trägt man eine Maske aus Stoff mit Mundlappen.
Dorfbrand Er legte im Jahre 1609 halb Ensheim in Schutt und Asche und bedeutete für die damaligen Bewohner eine Katastrophe ersten Ranges.
Dorflinde Sie stand bis 1834 auf dem kleinen Thingplatz vor der Dorfkirche und mußte bei der damaligen Kirchenerweiterung weichen.
Dorfwald Der große Wadgasser Klosterwald in Ensheim wurde durch den Staffel in den Dorfwald und den Herrenwald geteilt. Im Dorfwald hatten die Ensheimer besondere Rechte: so durften sie hier ihr Bau- und Brennholz schlagen, ihr Vieh weiden lassen und die Schweine zur Eichelmast treiben.
Dosenindustrie Gemeint ist die zunächst manufaktur- und später fabrikmäßig betriebene Herstellung von Tabaksdosen aus Pappmaché. Ensheim war das Zentrum der Dosenmacher. Die Fa. Gebr. Adt wurde durch die Dosenindustrie zu einem weltweit operierenden Unternehmen.
Dosenfabrikant Einer der häufigsten Berufe in Ensheim zwischen 1750 und 1850 in Ensheim. Ganze Generationen von Ensheimer stellten Dosen in Heimarbeit her.
Dosenformer Seine Aufgabe war es, aus verschiedenen Papierstreifen, die naß miteinander verklebt wurden, eine Dose zu formen.
Dosenmacher Einer der häufigsten Berufe in Ensheim zwischen 1750 und 1850 in Ensheim. Ganze Generationen von Ensheimer stellten Dosen in Heimarbeit her. Die Dosenmacher waren zunächst selbständig, später fast nur noch bei der Fa. Adt beschäftigt.
Dr. Orth-Brunnen Dieser Brunnen, der an Dr. Oskar Orth erinnert, liegt in einem Seitental des Woogbachtals, dem sog. Escherstal und ist einer der ältesten Brunnen im Ensheimer Tal. Wer ihn im Jahre 1912 gebaut hat, ist nicht mehr bekannt. 1977 wurde er von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ensheim vollständig renoviert.
Dreißigjähriger Krieg 1618 - 1648. Dieser lange Religionskrieg hat auch unsere Ensheimer Heimat völlig verwüstet und das Dorf und seine Bewohner schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nur zehn (!) Ensheimer sollen haben das Grauen überlebt haben.
Drischhof Der Ensheimer Hof, der um 1820 nördlich von Ensheim auf einer großen Brachlandfläche erbaut wurde.
DRK Abkürzung für "Deutsches Rotes Kreuz", das auch in Ensheim seit vielen Jahren eine aktive Ortsgruppe unterhält.
Dump Gewanne in halber Höhe am Südhang des Wickersberges
Duuse|ruddscha Spitzname für die Ensheimer in den umliegenden Orten
A B C E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z
Wenn Sie weitere Informationen für das Ensheimer Online-Lexikon haben, bitte per E-Mail an mich senden! Merci!

Anfang | Inhaltsverzeichnis | Home | Mindmap  


Last update: 02.08.2005     © Paul Glass, Dorfstr. 35, D - 74427 Fichtenberg-Erlenhof, Germany 2003 ff