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De Hämel 

Vorgestellt von Friedel Hoffmann, Ensheim.



Das Hämelfeschd

Bäckermeister Baptist Hild ist nach der Geschäftsaufgabe mit seiner Tochter Elisabeth und deren Ehemann  Friedel Hoffmann in ihr neu erbautes Haus in der Heimelstraße 2 a gezogen.
 

Die Nachbarschaft, großen Teils auch Kundschaft aus früheren Tagen, "forderte" stimmgewaltig ein Einweihungsfest hinter dem Haus auf der Heimelwiese. Die Resonanz war so groß, daß man kurzerhand die damals noch präsente Ortspolizei nach der Möglichkeit, das ganze auf die Straße zu verlegen, befragte. Für DM 10,-- an Gestattungsgebühr und einer Schankerlaubnis für DM 25,-- wurde am 30. September 1980, in den Garagen des Hauses in der Heimelstr. 2a ein Faß nach dem anderen aufgemacht. Eine Kapelle mit Klavier, Geige Schlagzeug, Gitarre und Kontrabaß, von Nachbar Werner Lemir für ein Trinkgeld verpflichtet, war die Attraktion, von der heute noch gesprochen wird. Bis spät in die warme Nacht standen Lothar Nagel, Alfred Hager, Günther Speicher, Albrecht Muntz und viele andere zur Stelle, um die herbeiströmenden Gäste zu bewirten. Der Erlös hat alle Beteiligten "Organisatoren" beflügelt, dies zur Regelmäßigkeit werden zu lassen.
 

Die Begeisterung der Besucher, auf engem Raum garantiert einen Gesprächspartner zu finden, hat sich bis heute bewahrt.


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