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Ensemma Schbrìch

Anmerkung 13

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Roman Becker: Ùff’s Mull geluut. Auersmacher und seine Sprache (ein kleines Mundartwörterbuch). O.O. [Auersmacher] 1988.

Becker hat die Mundart von Auersmacher auch hinsichtlich ihrer Sprachgeschichte untersucht und festgestellt, dass wichtige mittelhochdeutsche Sprachmerkmale beibehalten wurden.

Die Diphthongierung des langen ‘i’ und ‘u’ wurde nicht durchgeführt, stattdessen der Vokal gekürzt. Im Ergebnis kann man von einer Monophthongierung plus Konsonantenverdoppelung sprechen: z. B. ‘min’ wird nicht zu ‘mein’, sondern zu ‘minn’ und ‘hus’ wird nicht zu ‘Haus’, sondern zu ‘Huss’..

Die althochdeutsche Lautverschiebung wurde ebenfalls nicht durchgeführt, d. h., die Sprache blieb auf einer vorneuhochdeutschen vokalischen Lautung stehen, die sich aber im Laufe der Zeit eigenständig mit Kürzung bzw. Endrundung weiterentwickelt hat: in Auersmacher entwickelte sich also gel nicht zu gelb, sondern zu gä:l.

Die Umlaute wurden nicht angenommen: z. B. wurde aus der mhd. krot keine Kröte, sondern eine Krott.

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