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2.6 Das politisch-kulturelle Leben in Ensheim im Überblick


Extra-Info: Die Debatte um die Oskar-Orth-Straße in Ensheim 

Materialien: Offener Brief des Pfarrgemeinderates St. Peter, Ensheim (Mai 2001)


Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, 

der Pfarrgemeinderat St. Peter Ensheim, die gewählte Interessenvertretung von nahezu 3000 katholischen Bürgerinnen und Bürgern in Ensheim, hat sich in seiner vergangenen Sitzung am 21. Mai mit dem Thema "Oskar-Orth-Straße" befasst. Wir möchten Ihnen in diesem Offenen Brief das Ergebnis mitteilen. Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass die Diskussion zu dieser Frage zeitweise unsachlich und polemisch-emotional geführt worden ist und geführt wird. Ebenso bedauern wird, dass dieses Thema offenbar für Wahlkampfzwecke benutzt wurde.

Wir sehen in der derzeitigen Beibehaltung des Straßennamens eine Mahnung an die Ensheimer Bevölkerung und darüber hinaus an die Passanten der "Oskar-Orth-Straße", sich auch mit den Schattenseiten der Ensheimer Geschichte und seiner ("Ehren"-)Bürger zu beschäftigen. Wir stellen uns der Vergangenheit mit all ihren Facetten - gerade auch während des Nazi-Terrors - und werden uns bemühen, das Unsere dazu beizutragen, dass es zu einer fairen und unverfälschten Aufarbeitung der Ensheimer Geschichte kommt.

Das erwarten wir gleichwohl auch von den politischen Gremien. Wir fordern daher den Bezirksrat auf, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit die Erinnerung an Oskar Orth mit den Licht- und Schattenseiten seines Lebens verbunden und authentisch verfolgt wird.

Mit freundlichen Grüßen

[Peter Hinschberger, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats;  Pfarrer Friedolin Flieger, Michael Kinnen, Schriftführer] 

 


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Last update: 04.09.2001