| 2.6.10 Kurze Geschichte des Ensheimer Krankenhauses |
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Die Patienten des Ensheimer Krankenhauses wurden seit der Inbetriebnahme im Jahr 1891 weitgehend von Schwestern des Mallersdorfer Ordens (Religiöse Genossenschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie) versorgt. Dieser Orden war 1855 von dem katholischen Pfarrer Paul Joseph Nardini in Pirmasens als Orden in franziskanischer Tradition stehend gegründet worden.

Das Kloster Mallersdorf
Seit dem Umzug 1869 in die ehemalige Benediktinerabtei Mallersdorf in der Diözese Regensburg nannte man sie einfach Mallersdorfer Schwestern. Es handelte sich von Anfang an um eine Ordensgemeinschaft, die in der Kranken- und Altenpflege sowie in der Erziehungsarbeit tätig war. Er wurde im Laufe der Jahrzehnte zur größten sozialen Ordensgemeinschaft im Bistum Speyer.
Die Mallersdorfer Schwestern übernahmen auch die häusliche Krankenpflege in Ensheim und in Eschringen. Seit 1920 standen immer fünf Schwestern als Krankenschwestern zur Verfügung.
In Ensheim mussten die Mallersdorfer Schwestern am 30. September 1969 ihre Arbeit endgültig aufgeben, nachdem sie vom Mutterhaus in Mallersdorf zurückgerufen worden waren.
Eine der in Ensheim tätigen Krankenschwestern, Schwester Gottfrieda, wurde für ihren Jahrzehnte langen engagierten und selbstlosen Einsatz am 8. April 1966 sogar mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.

Schwester Gottfrieda
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© Paul Glass 1997 - 2001 ff