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2.3.2 Die Russen in Ensheim (1813) - Gedicht von Pfarrer Bläs, Teil 9 und Schluss


41. Ihr besonders Dosenmacher,
säet Weizen, Gerste, Hafer,
setzt Kartoffeln, bauet Rüben,
pflanzet ferner nach Belieben
Erbsen, Linsen, Kraut und Bohnen.
Auch wird sich's der Mühe lohnen,
wenn ihr eure Wiesen bessert
und sie gut und fleißig wässert.

42. Äpfel-, Birn-, Pflaumenbäume
pflanzet auf die leeren Räume,
Pappelbäume, die Holz abgeben,
an den Rand der Wassergräben.
Ziehet Ochsen, Kühe, Kälber,
denn sie kommen nicht von selber,
und anstatt auf Putz, ihr Frauen,
haltet mehr auf Ferkelsauen!

43. Haltet Schafe, denn sie geben
Wolle, Fleisch und Fell daneben.
Strickt auch Strümpfe, flickt die Kleider,
spinnet Linnen und so weiter.
Und sollte schwer der Anfang sein,
so richtet's nach dem Sprichwort ein,
wer keine Kuh noch halten kann,
der fang mit einer Geiße an.

44. Suchet schön, denn ich muß scheiden,
euch dies hinters Ohr zu schreiben,
daß ihr, komm ich nächstens wieder,
klüger seid und auch solider.
Adieu, insgesamt zugleich
der liebe Gott im Himmelreich
behüte und bewahre euch!
Vor allem Übel, Amen."


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Download des gesamten Gedichtes als PDF (Druckversion SZ, 1932) (66 KB)

Download des gesamten Gedichtes als PDF (Druckversion Ortschronik Ensheim, 1977) (66 KB)


Last update: 09.03.2018            © Paul Glass 1997 ff