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Ensemma Schbrìch Theoretischer Abriss über die Phoneme im Ensemma Pladd |
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Einleitend zum besseren Verständnis dieses Kapitels ein
paar Grundbegriffe der Phonetik und
Phonologie:
Phoneme sind die kleinsten bedeutungsunterscheidenden sprachlichen Einheiten (Laute) und werden zwischen zwei Schrägstrichen angegeben, z. B. /e:/ Zwei Laute gelten nur dann als Phoneme einer Sprache, wenn sich ein Wortpaar finden lässt, dessen Glieder sich nur durch diesen lautlichen Gegensatz in der Bedeutung unterscheiden. Sie bilden dann eine sogenannte phonologische Opposition, z. B.: (es) lidd ïð (ääs) lìed. [Es läutet. ïð Sie (Es) lügt.]
Allophone sind in der Phonetik Varianten eines Phonems, die in einer bestimmten phonemischen Umgebung vorkommen und nicht bedeutungsunter-scheidend sind.
Grapheme sind die kleinsten bedeutungsunterscheidenden Einheiten in einem Schriftsystem, die ein Phonem oder eine Phonemfolge repräsentieren. Ein Graphem ist aber nicht immer automatisch die visuelle Entsprechung eines Phonems.
Bei der folgenden Darstellung beziehe ich mich zum großen Teil auf Vogelgesang.[1]1. Die Vokalphoneme (7,8 KB)
2. Die Diphthongphoneme (5,2 KB)
3. Die Konsonantenphoneme (8 KB)
4. Der Lambdazismus (6 KB)
Anmerkungen
[1] Vogelgesang, op. cit., 24 ff
© Paul Glass 2000-2001