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Anhang (1): Die Anklageschrift


Der Sachverhalt
[Fortsetzung]

Der elfte Auftrag der ersten Reihe.

Anfang Dezember 1937 schickte Godard den Angeschuldigten zur erneuten Ausspähung nach Trier. Der Angeschuldigte sollte dabei die von ihm Anfang Oktober 1937 - Auftrag Nummer 6 - gemachten Feststellungen überprüfen und gegebenenfalls ergänzen. Nach der von Godard geäußerten Meinung müßten nunmehr Bauten oder Vorbereitungen zu solchen zu sehen sein. Sicherheitshalber sollte der Angeschuldigte die ganze Umgegend von Trier ausspähen.

Der Angeschuldigte führte die Reise aus, wie oben beim sechsten Auftrage dargestellt worden ist. Er konnte aber ebensowenig wie bei dem früheren Auftrag in der Gegend der Zeppelinwiese irgendwie bemerkenswerte Änderungen feststellen. An demselben Tage fuhr er dann nach Metz zurück und erstattete dem Godard Bericht, der jedoch bei seiner früheren Auffassung verblieb.

[Weiter]


Quelle: Anklageschrift des Oberreichsanwaltes beim Volksgerichtshof Berlin [AZ 2 J 153/38 g.] vom 29.12.1939




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