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Ensemma Schbrìch Redensarten, Ausdrücke und Sprüche |
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Auf dieser Seite möchte ich ein paar mundartliche Frageformen präsentieren, die durch Verkürzung und Zusammenziehung oft nicht auf Anhieb verständlich sind:
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„Wivvel haschen grìdd?“ (Wieviel hast du bekommen?)
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„Gesche medd Hols mache?“ (Gehst du mit zum Holzmachen?)
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„Hasche|ne gesìehn?“ (Hast du ihn gesehen?)
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„Kìnne|na mòòl bäi uns òòn|dellefoniere?“
(Könnt ihr mal bei uns anrufen?)
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„Gähngsche|ma hälfe?“
(Würdest du
mir helfen?)
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„Dùsche|ma hälfe?“ (Hilfst du mir?)
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„Härsche?“ (Hörst du?)
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„Sìsche|ne?“ (Siehst du ihn?)
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„Dùsche mòòl kùmme?“ (Kommst du mal?)
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„Wònneh|dònn?“ (Wann?)
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„Zinda|wònneh|dònn?“ (Seit wann?)
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„Mänsch(d)e?“ (Meinst du?)
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„Häddsch(d)e aa Kimme?“ (Hättest du auch Lust?)
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„Gähngsch(d)e mòòl denòh lùù'e?“ (Würdest du mal nachsehen? Würdest du dir
das <z. B. den Defekt> mal ansehen?)
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„Gräädsch(d)e aa fräi?“ (Würdest du auch Urlaub bekommen?)
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„Mùsch(d)e häid wiLLa länga mache?“
(Musst du heute wieder länger arbeiten?)
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„Ei, wo härsche dònn hìen?“ (w.: Na, wo gehörst du denn hin? I.ü.S.: Na, wer
sind denn deine Eltern?)
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„Ei, in well Huss (ge)härsch dònn du?“ (w.:
Na, in welches Haus gehörst denn du? I.ü.S.: Na, wer sind denn deine Eltern?)
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„Wass bìschen so wieLich?“ (i.ü.S.: Was bist du denn so wütend?)
© Paul Glass 2000-2001