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Mundart-Sagen-Wanderung I am 19.10.2003


15. Bericht

Der Ensheimer Mundartautor Paul Glass, der vor ein paar Wochen sein neues Mundartbuch „Sagen-haftes Ensheim. Sagen und Geschichten rund um den alten Ensheimer Bann“ veröffentlicht hat, organisierte kürzlich für alle mundartbegeisterten und –interessierten Bürgerinnen und Bürger von Ensheim und den Nachbargemeinden zwei Sagen-Wanderungen zu den zentralen Schauplätzen des Ensheimer Sagenbuches.

Die erste Wanderung war als Vormittagswanderung konzipiert und fand  am Sonntag, 19. Oktober 2003 statt. Paul Glass konnte aufgrund des wunderschönen Spätsommerwetters fast 50 Personen auf Ensheimer Mundart begrüßen und sie auf die erste mundartliche Sagen-Wanderung auf dem alten Ensheimer Bann einstimmen. Der Weg führte zunächst vom Wanderparkplatz unterhalb des Stiefels in St. Ingbert – Sengscheid zum Kulturdenkmal Hänsel und Gretel. 

Foto rechts: Hänsel und Gretel um 1900 Quelle: Wolfgang Krämer. Geschichte der Stadt St. Ingbert. IGB 1955

Hier referierte der Autor über die verschiedenen Theorien zu Entstehung und Zweck des Kulturdenkmals. Danach wanderte die Gruppe über das Eichertstal und Grumbachtal zurück zum Wanderparkplatz.

Von hier stiegen die Teilnehmer zum Stiefelfelsen hinauf, wo Glass zunächst die gängigen Theorien zu Entstehung und Zweck von „Zweispitz“ und „Teufelstisch“ vorstellte, bevor er zwei Sagen dazu auf Ensheimer Mundart vortrug.

Anschließend führte der Autor die TeilnehmerInnen über den wunderschön gelegenen Felsenpfad zu den Ruinen des „Stiefeler Schlosses“, wo er wiederum zunächst auf die verschiedenen Theorien zu Entstehung und Funktion einging, bevor er anschließend zwei Sagen dazu zum Besten gab.

Danach wanderte die Gruppe über den Höhenweg zurück zur Stiefel-Hütte. Dort hatte das Hüttenteam um Michael und Manuela bereits alles für die Stärkung der Wanderer vorbereitet: Nachdem Hunger und Durst gestillt waren, klang der Nachmittag mit einer Mundartlesung des Autors sowie mit munteren Gitarrenliedern vom Wanderhans aus.

 

Foto rechts: der Felsenpfad entlang des nördlichen Stiefelkamms (Foto: Wanderhans -> www.wandernmithans.de)

Zum Bericht über die Nachtwanderung

Aufgrund der guten Resonanz wird wahrscheinlich im Winter noch eine dritte Tour als Schneewanderung durchgeführt. Nähere Informationen erfolgen an dieser Stelle zu gegebener Zeit.

Der Autor dankt allen Beteiligten, insbesondere Rembert Schmidt, Michael und Manuela vom Pfälzerwaldverein, Ortsgruppe St. Ingbert sowie dem Wanderhans alias Hans Abel, St. Ingbert für ihre umfassende Unterstützung dieser Sagenwanderung.


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Last update: 20.10.2003