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Zwangsarbeiterinnen in Ensheim


Lebenslauf von Frau Marie Uherková

»Geboren in der Gemeinde Dankovice (Dankowitz). Ihre Eltern besaßen ein kleines landwirtschaftliches Anwesen, auf dem alle Familienmitglieder arbeiteten, einschließlich der Kinder. Nach Abschluss der Grundschule begann sie als Hilfsarbeiterin beim Forstbetrieb. Hier arbeitete sie bis Februar 1944, als sie vom Arbeitsamt zur Arbeit nach Deutschland geschickt wurde. Sie war als Arbeiterin bei der Firma Seeger und Co. eingesetzt, zuerst in Frankfurt am Main und später in der Filiale in Ensheim bei Saarbrücken. Beim Bombenangriff auf Ensheim am 2. November 1944 wurde sie verwundet und deshalb zurück ins Protektorat geschickt. Auch nach ihrer Rückkehr musste sie weiter in der Rüstungsindustrie arbeiten, diesmal in Lisen (Lösch) bei Brünn. Über ihr Schicksal nach dem Krieg ist nichts bekannt.«

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Quelle: Havlíková, Jana / Vondrysková, Lucie: Bestimmungsort: Saarland. Tschechische Zwangsarbeiter erinnern sich. Praha 2004, S. 32.


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Letztes Update: 12.05.2005                       © Paul Glass 1997 - 2001 ff