Buchstabe H
| Hänsel und Gretel | Sagenumwobenes in den Fels gehauenes Bildnis von einem Mann und einer Frau im Grumbachtal. | |
| Hager | Elektrotechnische Firma von Weltruf und größter Arbeitgeber am Ort. | |
| Hasenäcker | Gewanne auf der linken Seite der Ludwigstraße im Süden Ensheims | |
| Heidenberg | Walddistrikt im Ensheimer Tal | |
| Heidenklamm | Tiefer Geländeeinschnitt östlich der Straße zur Gassenmühle. Mundartlich als »Hääle|klòmm« bekannt. | |
| Heimel | Einer der ältesten Ortsteile in Ensheim | |
| Heimelwiese | Die Gartengrundstücke zwischen der Ormesheimer- und Heimelstraße, am Fuß des Ormesberges gelegen, vom Aubach durchflossen. | |
| Heimkehrer | Verein der Heimkehrer aus dem 2. Weltkrieg, 1953 gegründet. Eng verbunden mit dem VdK. | |
| Henner | Aliasname für das frühere Gasthaus Görlinger (jetzt: Edelweißstuben) im Ensheimer Tal, benannt nach Heinrich (Henner) Görlinger. | |
| Herrenhaus | Das Propsteihauptgebäude des Klosters Wadgassen, das nach dem Übergang der Wadgasser Gebäude in den Besitz der Familie Adt zum "Herrenhaus" umgebaut und umfunktioniert wurde. Heute Verwaltungsgebäude der Fa. Hager electro-plastic. Mundartlich: Härre|huss. | |
| Herrenwald | Teil des großen Klosterwaldes, der nur vom Kloster Wadgassen genutzt werden durfte. | |
| Hexennacht | Die Walpurgisnacht vor dem 1. Mai - traditionell für die Ensheimer "Hexen" die Gelegenheit nachts auf Tour zu gehen und allerlei Dinge von ihren ursprünglichen Standort wegzuplazieren | |
| Hildegardisschwestern | Seit 1924 bis 1971 in Ensheim in der ambulanten Krankenpflege tätig, ab 1935 mit eigenem Schwesternhaus. | |
| Hinterpittersfeld | Gewanne am Abhang auf der linken Seite des Neuweges, die sich bis hin zum Wald erstreckt | |
| Hintersasse | Zugewanderter Neubürger in Ensheim in der wadgassischen Zeit, der sich das Ansiedlungsrecht erkauft hat, aber nicht die Privilegien des Gemeinsmanns genießen konnte. | |
| Hirschenröder | Walddistrikt im Ensheimer Tal | |
| Hirten | Leute, die im Dienst der Gemeinde standen und das Vieh der Gemeindemitglieder beaufsichtigten: Schweinehirten, Kuhhirten, Schafhirten und Gänsehirten. Hirten hatten den Rang eines Feldschützen und waren wie dieser auch vereidigt. | |
| Hirtenhaus | Dienstwohnung des Gemeindehirten auf dem Fichelter, in der heutigen Jahnstraße. | |
| Hochaltar | Der barocke Hochaltar in der Pfarrkirche St. Peter, zuletzt 1970 renoviert | |
| Hörige | Das waren die Leibeigenen des Klosters Wadgassen in Ensheim, Rechtlose und Unfreie, die seit alters her erbuntertänig waren. | |
| Hölle | Walddistrikt im Ensheimer Tal | |
| Hoher Bau | Großes ehemaliges Fabrikgebäude der Fa. Adt in der Fabrikstraße | |
| Holzdiebstahl | Ein Vergehen, das bei unseren Vorfahren aus purer Not recht häufig vorkam: die Ensheimer "besorgten" sich ihr Holz in den klösterlichen Wäldern zum Nulltarif. Ertappte Holzdiebe wurden meist hart bestraft. | |
| Holzhauerfamilien | Im 18. Jh. lebten verschiedene Holzhauerfamilien an drei kleinen und
offenbar nur verübergehenden Wohnplätzen: Staffel, Kleiner Stiefel, Großer Stiefel
und Triangel. Möglicherweise sind die Wohnplätze Staffel und Triangel identisch. (Quelle: Hans Peter Klauck: Waldarbeiterfamilien im Raum Saar - Hunsrück vor 1800. Beiträge zur Familien- und Sozialgeschichte einer nicht seßhaften Bevölkerungsgruppe. Saarbrücken 1997, S. 49, 62 f) |
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| Holzraffrecht | Recht des Gemeinsmannes in Ensheim, in den klösterlichen Waldungen umherliegendes Holz sammeln zu dürfen | |
| Holztag | Seit 1730 ein spezieller Tag (der erste Montag im Monat), an dem die Ensheimer Untertanen für die geistlichen Brüder Holz im Klosterwald schlagen mußten | |
| Hondsheim | Einer der früheren Namen Ensheims | |
| Honigsack | Gewanne nördlich der Saarbrücker Straße, heute Teil des Flughafengeländes | |
| Hobbgaade | Geläufige Bezeichnung für den früheren Hofgarten, den großen Garten der Propstei Ensheim; heute im Besitz von Fam. Hermann Hager | |
| Hobbgaade|muur | Hohe Natursteinmauer aus "Wiggaschbärcha Schdään", mit der der frühere Hofgarten ummauert worden ist. | |
| Hügelbreit | Gewanne auf dem südlichen Teil des Ormesberges, anschließend an die Gewanne Fichelbreit | |
| Huldigung | Eid der Untertanen gegenüber ihrer Herrschaft, meist im Zusammenhang mit den Jahrgedingen durchgeführt | |
| Hummersgärten | Gärten zwischen Kettelersiedlung und Franzstraße | |
| Hundertjähriger Huter | Peter Huter aus Ensheim, der 102 Jahre alt wurde und zweimal von Prinzregent Luitpold zur Fußwaschung in München eingeladen wurde. | |
| Hunsfeld | Gewanne im Osten Ensheim Richtung Espen, früher das Dienstland des Dorfrichters | |
| Wenn Sie weitere Informationen für das Ensheimer Online-Lexikon haben, bitte per E-Mail an mich senden! Merci! |
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Last update: 02.08.2005 © Paul Glass, Dorfstr. 35, D - 74427 Fichtenberg-Erlenhof, Germany 2003 ff