Buchstabe P
| Paffebääm | Gewanne auf der nördlichen Seite der Flughafenstraße, heute Teil des Flughafengeländes | |
| Pater Klein | Pater Hermann Klein, Missionar aus Ensheim, seit 1938 in Vredental (Republik Südafrika) tätig | |
| Patronatsfest | Das ist Peedasch|daa, am Wochenende, das auf den 29. Juni (Namenstag der Apostel Petrus und Paulus) folgt. | |
| Peedasch|daa | Patronatsfest am 1. Sonntag im Juli zu Ehren des Schutzpatrons der Kath. Pfarrkirche St. Peter | |
| Pensionärsverein | Im Winter 1926/27 gegründeter Verein, der aus dem Werkmeisterverein der Fa. Adt hervorging | |
| Peter-Franz-Adt-Ring | Relativ neue Straße in Ensheim, in den 1980er Jahren bei der Wiederbebauung des früheren Rohrwerk-Geländes zwischen der Franz- und Ludwigstraße angelegt | |
| Peter-Franz-Otto-Krankenhaus | Das Fabrik-Krankenhaus der Fa. Adt | |
| Petersburg | Stadt in Rußland, im 19. Jahrhundert Ziel von Ensheimer Auswanderern und wichtiger Umschlagplatz für Tabaksdosen aus Adtscher Produktion | |
| Pfarrbücherei | Die Pfarrbücherei befindet sich im Untergeschoß des Pfarrheims und bietet ein reichhaltiges Angebot an Kinder- und Jugendbüchern, Sachbüchern und Belletristik. Öffnungszeiten: sonntags von 11.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 17.00 bis 18.00 Uhr. Leitung: Frau Herta Mayer | |
| Pfarrbüro | Das Pfarrbüro versteht sich als "Schalt- und Koordinationsstelle" für viele Aktivitäten im Rahmen der Pfarrgemeinde und befindet sich im Pfarrhaus. Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8.30 bis 12.00 Uhr, donnerstags von 1530 - 18.00 Uhr. Es wird betreut von Frau Maria Helwig. | |
| Pfarrei Ensheim | Eine der ältesten Pfarreien des Bliesgaus, ursprünglich zum Bistum Metz gehörig, seit 1802 Teil des Bistums Trier, seit 1817 Teil des Bistums Speyer. | |
| Pfarrer Franz | Jakob Franz, 1925-1935 Pfarrer in Ensheim. 1935 nach der Saarabstimmung und der Rückkehr des Saargebietes zum Deutschen Reich nach Brasilien geflüchtet. Dort lange Jahre als Pfarrer tätig. Er starb am 23. August 1969 in St. Martin und wurde drei Tage später in Ensheim zu Grabe getragen. Während seiner Ensheimer Zeit wurden u.a. das Caritas-Schwesternhaus und der Erweiterungsbau des Kath. Vereinshauses errichtet. | |
| Pfarrer Konrath | Alois Konrath, 1935-1967 Pfarrer in Ensheim. Einer der dienstältesten Pfarrer in Ensheim. Er wurde nach seinem Tod an der Südseite der Kirche beerdigt. | |
| Pfarrgemeinde | 1996 gehörten der Pfarrgemeinde Ensheim 3035 Katholiken mit erstem und weitere 70 mit zweitem Wohnsitz an. Die Pfarrgemeinde wählt alle vier Jahre aus ihren Reihen den Pfarrgemeinderat. | |
| Pfarrgemeinderat | Seit 1968 wichtiges Gremiun innerhalb der Kath. Kirche. Die Mitglieder werden immer für vier Jahre gewählt und bestimmen bei allem mit, was die Pfarrgemeinde betrifft. | |
| Pfarrhaus | Das Ensheimer Pfarrhaus wurde 1755 in Ensheim in unmittelbarer Nähe der Peterskirche gebaut. Auf der Bannkarte von 1765 ist es bereits verzeichnet. | |
| Pfarrheim | Es befindet sich in der Schwester-Gottfrieda-Straße und wurde 1988 nach einer Totalsanierung neu eingeweiht; auf der Basis des alten Kath. Vereinshauses erbaut. Es dient als außerliturgische Versammlungsstätte, darf aber auch von nichtkirchlichen Gruppen benutzt werden. | |
| Pfarrkirche | Die Pfarrkirche der Ensheimer Katholiken ist seit 1755 in mehreren Etappen um- und ausgebaut worden. Vorher stand an kleiner Stelle eine kleine gotische Kirche, die möglicherweise auf das Jahr 1200 zurückgeht. Im Jahre 2005 wurde das 250jährige Jubiläum der Kirche St. Peter in einem größeren Rahmen gefeiert. | |
| Pfuhle | Erdgruben vzw- Erdlöcher (Trichtergruben) in der Umgebung Ensheims, die Spuren früher Besiedelung aufweisen. | |
| Pitze | Spitzname von Edwin Zimmermann, einem bekannten Ensheimer Gastronomen, der im Ensheimer Tal eine Gastwirtschaft errichtet hat, die aus einem ehemaligen Holzhauerhaus hervorging. | |
| Plauel | Ehemalige Gewanne auf dem Flughafengelände | |
| Pont-à-Mousson | Stadt in Lothringen, wo die Gebr. Adt nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und dem Übergang Lothringens in deutschen Besitz ein Zweigwerk errichtet haben, um besser den französischen Markt beliefern zu können. | |
| Portsfeld | Gärten zwischen Marktweg und Kettelersiedlung, seit 2003/04 zum größeren Teil bebaut. | |
| Postamt | Die erste Posthalterei wurde am 1. Juli 1863 in Ensheim eröffnet, die auch für die Omnibusfahrten zwischen Ensheim und Blieskastel zuständig war. Erster Posthalter wurde der Fabrikant Eduard Adt. Zum 1. Januar 1869 wurde der Postdienst mit der neueingerichteten Telegraphenanstalt vereinigt. | |
| Postexpedition | Seit dem 1. Juli 1861 in Ensheim eingerichtet. Am 1. November 1898 wurde die Postexpedition offiziell in ein Postamt umgewandelt. | |
| Posthalterei | Andere Bezeichnung für die Postexpedition, seit dem 1. Juli 1863 in Ensheim ansässig. | |
| Postkutsche | Früheres öffentliches Verkehrsmittel, das auch in Ensheim verkehrte und Ensheim mit der "großen Welt" (Blieskastel, St. Johann und St. Ingbert) verband. | |
| Poststall | Früher notwendiges Zubehör einer Postexpedition bzw. Posthalterei. 1861 in Ensheim eingerichtet, 1872 aufgehoben, 1886 wieder eingerichtet, 1909 endgültig aufgehoben. Der erste Poststallhalter war der Fabrikant Eduard Adt, seine Nachfolgerin dessen Witwa Berta Adt. Ab 1886 wurde der Fuhrunternehmer Heinrich Fries als Poststallhalter in Ensheim eingesetzt. | |
| Poststephansgärten | Ehemalige Gewanne im Westen der Flur Dickesteine, auf dem heutigen Flughafengelände gelegen | |
| Prämonstratenser | Übergeordneter Orden der Abtei Wadgassen, 1120 von Norbert von Xanten in Prémontré bei Laon (Frankreich) gegründet. Grundlage des Ordens war die Augustinerregel mit eigenen Statuten: der Orden wurde zentral mit regionalen Einteilungen (Zirkarien) geleitet, die einzelnen Klöster aber blieben selbständig. | |
| Preußisch-Österreichischer Krieg | Militärische Auseinandersetzung zwischen Preußen und Österreich im Jahre 1866, die von Preußen gewonnen wurde. Das Königreich Bayern mußte als Verbündeter Österreichs eine eigene Armee stellen, in der auch sieben Ensheimer eingezogen worden waren. | |
| Prinzregent | Prinzregent Luitpold von Bayern (1821-1912), der 1886 angesichts der geistigen Umnachtung der Könige Ludwig II. und Otto I. die Regierungsgeschäfte im Königreich Bayern übernahm und diese Funktion bis zu seinem Tode ausübte. Er war bei seinen Untertanen als volkstümlicher Herrscher beliebt, wie beispielsweise auch der Luitpold-Brunnen im Ensheimer Tal belegt. | |
| Propstei Ensheim | Von 1783 bis zum Ende der wadgassischen Herrschaft im Jahre 1792 in Ensheim angesiedelt. Von hier aus wurden die Besitzungen des Klosters rechts der Saar verwaltet und die Abgaben eingezogen. | |
| Propstei Saarbrücken | Die Propstei in Saarbrücken war bis 1783 die wichtigste Verwaltungszentrale des Klosters Wadgassen für alle seine Besitzungen auf dem rechten Ufer der Saar, also auch für Ensheim, Sengscheid, Reichenbrunn und die wadgassischen Untertanen in Eschringen. Der Saarbrücker Propst war ein hoher Klosterbeamter, der auch für Verhaftungen von Übertätern und für die Bestrafung von Abgabenschuldnern zuständig war. | |
| Propsteigebäude | Das Propsteigebäude in Ensheim wurde in den 80er Jahren des 17. Jahrhunderts errichtet. Von diesem Gebäude hat sich nur das sog. Herrenhaus erhalten, das im letzten Jahrhundert mit den anderen Gebäuden von der Familie Adt aufgekauft wurde und das jetzt Verwaltungsgebäude der Firma Hager electro-plastic ist. | |
| Protestanten | Die Protestanten konnten in Ensheim lange Zeit nicht richtig Fuß fassen.
Nach der zwangsweisen Durchsetzung der Reformation in Ensheim
war das Dorf für ca. 70 bis 80 Jahre lang protestantisch, aber als Ensheim in den
Herrschaftsbereich des französischen Königs Ludwigs XIV. geriet, wurde Ensheim sofort
wieder katholisch. Für die wenigen Ensheimer Protestanten und für ihre Glaubensgenossen aus den umliegenden Gemeinden wurde 1869 ein eigenes Vikariat eingerichtet. |
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| Protestantische Kirche | 1868 zunächst als Betsaal entstanden, 1896 durch einen Turm, ein vergrößertes Bethaus, einen Schulsaal und eine Glöcknerwohnung erweitert. | |
| Protestantische Schule | Nach 1896 bei der protestantischen Kirche entstanden. Später wurden protestantische Schüler auch in Räumen der Kath. Volksschule unterrichtet. |
| Wenn Sie weitere Informationen für das Ensheimer Online-Lexikon haben, bitte per E-Mail an mich senden! Merci! |
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Last update: 02.08.2005 © Paul Glass, Dorfstr. 35, D - 74427 Fichtenberg-Erlenhof, Germany 2003 ff